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Im März 1803 hatte Präsident Thomas Jefferson Frankreich das riesige Gebiet zwischen Mississippi und Rocky Mountains für 15 Millionen Dollar
abgekauft (und damit das US-Hoheitsgebiet mehr als verdoppelt), nun sollte das unbekannte Terrain, der Wilde Westen Amerikas erforscht und ein Wasserweg zum Pazifik gefunden werden. Mit der Expedition wurden die beiden Offiziere Meriwether
Lewis und William Clark betraut, die im Mai 1804 mit einem Trupp entschlossener Männer zu ihrer abendteuerlichen Fahrt auf dem Missouri aufbrachen.
Sorgfältig notierten sie, was für künftige Kolonisatoren, Händler und Siedler von
Bedeutung sein konnte. Lewis und Clark beschrieben eine Welt, in die noch kein Weißer einen Fuß gesetzt hatte. Hunderte von bislang unbekannten Pflanzen und Tieren, gigantische Büffelherden und atemberaubende Landschaften. Ohne die
Hinweise einheimischer Indianer auf Gefahren und Orientierungspunkte wäre das gesamte Vorhaben bereits früh gescheitert. Sie trafen mit mehr als 50 verschiedenen Indianervölkern zusammen. Es wurde eine Reise, die mehr als 6650 Kilometer
(4000 Meilen) quer durch das Kontinent, bis zur Pazifikküste führte. Hier wurde der Grundstein für die spätere Besiedelung des Westens gelegt.
Als die Männer schließlich nach sechseinhalbtausend Kilometern wieder in St. Louis eintrafen, wurden sie wie Helden gefeiert. Die Geschichte ihrer Reise, ist eine Geschichte über Mut, Freundschaft, Diplomatie und Teamgeist.
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Nicht nur der 80-jährige "Buffalo Child” war nach Leonberg gekommen, um die Kultur der Indianer zu vermitteln. Indianische Tänze waren täglich zu sehen. Außerdem
wurden für Kinder vom Montag bis Freitag 14 Tage lang Spiele und Bastelprogramme angeboten. Der Deutsche Alpenverein, Sektion Stuttgart, Bezirksgruppe Leonberg, war für einen Kletterfelsen verantwortlich, der aufgebaut wurde.
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