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„Ein stilles Tal, ein kleines Leben Wie ein Geschöpf doch wachsend fort und fort, Möge der Herr dem selbstbewussten Ort
In der Gemeinsamkeit auch weiter Glück und Frieden geben!“ Friedrich Schweikhardt
Eingebettet in das weite Wiesental des Maisgrabens, umgeben von den bewaldeten Hügeln des Glemswaldes liegt
die Gemeinde Warmbronn.
Diese abgeschiedene Lage machte den Ort, der im Jahre 1100 erstmals urkundlich erwähnt wurde, über Jahrhunderte zum „rauhesten und ärmsten Flecken“ des Oberamtes
Leonberg. Ab 1960 änderte sich das: Ruhige Wohnlagen und die Nähe zu Stuttgart zogen neue Einwohner an. Bis zur Eingemeindung nach Leonberg im Jahre 1975 wuchs die Gemeinde von 861 auf knapp 4000 Einwohner. Gegenwärtig (2003) beträgt die Einwohnerzahl ca. 4300 Personen.
Geschichte Warmbronns
10. Jahrhundert Wie der Ortsname vermuten läßt, entsteht Warmbronn als Rodungssiedlung, vermutlich von Renningen aus angelegt.
1100 Erste urkundliche Erwähnung Warmbronns.
1350 Warmbronn zählt 32 Hofstätten.
1452 Warmbronn wird württembergisch. Das Kloster Hirsau hat alle seine Güter und Rechte in einem Tausch an Württemberg abgegeben.
1655 Etwa 150 Menschen leben im Dorf; vor den Kriegswirren, im Jahr 1634 waren es noch ungefähr 350 Einwohner.
1731 In Warmbronn gibt es 76 Gebäude, von denen 51 Wohnhäuser sind.
1784 An der Stelle der früheren Kirche wird die Pfarrkirche erbaut.
1835 Am 5. August wird Christian Wagner, der ländliche Dichter Schwabens geboren, er stirbt am 15. 02.1918. Ein Denkmal auf dem Friedhof erinnert an ihn. Sein
Geburtshaus ist heute ein Museum und wird als Veranstaltungsort von der Christian-Wagner-Gesellschaft genutzt.
1850 98 der insgesamt 157 Gebäude sind Wohnhäuser. Haupterwerbszweig ist die Landwirtschaft mit starkem Viehhandel; außerdem Holzhandel und sonstiger
Kleinhandel mit Erzeugnissen aus Feld und Wald in auswärtige Orte.
1925 Am 16. Juni zählt Warmbronn 124 Wohnhäuser, Haupterwerbszweig ist nach wie vor die Landwirtschaft, zu einem geringen Teil auch auswärtige Fabrikarbeit.
1927 Ausbau der öffentlichen Wasserleitung, die damals aus der Hirschquelle gespeist wird (heute Bodenseewasserversorgung). 1962 Die Grundschule wird
eingeweiht.
1965 Bau einer mechanisch-biologischen Kläranlage.
1969 Eröffnung des Christian-Wagner-Kindergartens. Die Mülldeponie Rübenloch wird angelegt.
1973 Der Stöckhofkindergarten wird eröffnet.
1975 Am 1. Januar wird Warmbronn nach Leonberg eingemeindet.
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