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Pressemitteilung Leonberg, 30. Juni 2007 BNL begrüßt Entscheidung über Verkehrsnetz vor Planung zum Stadtumbau Der jüngst wieder gewählte BNL-Vorsitzende Frank Wilhelm teilt die Skepsis im Hinblick auf eine zeitnahe Finanzierbarkeit eines Altstadttunnels, hält jedoch die Variante A 2 unabhängig vom Zeitpunkt der Realisierung grundsätzlich ebenso für sinnvoll wie der im Planungsausschuss vortragende Verkehrsplaner Prof. Kölz. Mit dieser Straßenführung wird wohl nicht nur eine gleichmäßige Verteilung auf die Innenstadt einschließlich Stadtumbaugebiet und Gewerbegebiet Römerstraße West als auch die gewünschte Entlastung der Leonberger Innenstadt gewährleistet. Die BNL erwartet im Hinblick auf die Bewohner der Stadtmitte, die vielen Kunden, die dort beruflich Tätigen und die Schüler im Schulzentrum eine Verringerung der Schadstoffe. Die erwünschte Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Umfeld des Neuköllner Platzes setzt eine bessere Luft sowie eine deutliche Lärmminderung voraus. Deshalb fordert die BNL weiterhin eine Messstation im Bereich des Neuköllner Platzes. Sie regt darüber hinaus an, die Lärmbeiastung im Wohnquartier Stadtmitte zu untersuchen und die Ergebnisse in die künftige Planung einzubeziehen. Die BNL gibt zu bedenken, dass der Neuköllner Platz mit einem Altstadttunnel der Variante A 2 mit nahe an die 40.000 KfZ/24h die verkehrsreichste Stelle im Leonberger Stadtgebiet bleiben wird. Der Bau eines Stadtboulevards vom angedachten Stadtplatz zum Neuköllner Platz mit nur noch je einer Richtungsfahrbahn dürfte, so der Steüv. BNL-Vorsitzende Kar! Marquardt, mit Variante B und einem Verkehrsaufkommen von 23000 Fahrzeugen/24h nicht realisierbar sein. Auch Brennerstraße und Leonberger Straße würden damit nicht oder nur geringfügig entlastet werden. Wenn eine direkte Straßenverbindung in Verlängerung der Grabenstraße zum geplanten Stadtplatz nicht weiter verfolgt wird, verringert dies nach Auffassung der BNL die Gefahr eines "Schnellwegs" vom Hasenbrünnele in die Stadtmitte und weiter zu einem der Autobahnanschlüsse Ost oder West. Der BNL-Vorsitzende Frank Wilhelm erinnert an seinen bereits vor Jahren vorgetragenn Vorschlag, die Schilder an der B 14 auf Stuttgarter Stadtgebiet so zu ändern, dass ein Teil des Verkehrsaufkommens, gleichgültig ob durchfahrend oder örtlich bezogen, nicht über die Wildparkstraße und die Neue Ramtelstraße bzw. die Stuttgarter Straße durch Leonberg fließt, sondern über das Mahdenta! auf die A 8 oder die Südrandstraße umgeleitet wird.
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